Sie tauschen die Düsen am Balken, sonst nichts. Gerät, Mittel und Arbeitsweise bleiben, wie Sie es kennen. Was sich ändert, sehen Sie auf dem wasserempfindlichen Papier: feinere Tropfen, dichter und gleichmäßiger auf der Fläche.
Aquadea GmbH, Schloss Sulzemoos. Entwicklung und Fertigung in Bayern.
Vier Punkte, die im Betrieb zählen. Die Technik dahinter steht weiter unten, wer sie nachrechnen will, findet dort die Messwerte.
Im selben Versuch, bei gleicher Aufwandmenge, liegt der Belag dichter und gleichmäßiger auf dem Papier. Das gilt auch auf schwer benetzbaren Blättern wie bei Trespe.
Die Düsen passen auf die üblichen Körper. Keine Pumpe, kein Gerät im Tank, keine neue Bedienung und nichts, was Ihnen in der Saison ausfallen kann.
Die Düse wirkt physikalisch, nicht chemisch. Pflanzenschutz, Blattdünger und biologische Präparate laufen wie bisher, Mikroorganismen passieren kein Gerät im Tank.
Gehäuse aus Titan, Auslass aus Rubin, kein Kunststoff im Strömungsweg. Arbeitsbereich 1,0 bis 30 bar, damit bleibt Ihre Fahrgeschwindigkeit frei wählbar.
Wasserempfindliches Papier färbt sich dort blau, wo ein Tropfen auftrifft. Die zwei Streifen stammen aus demselben Versuch, gleiche Fahrgeschwindigkeit, gleiche Aufwandmenge.


Aufnahmen aus dem Vergleichsversuch der Aquadea GmbH. Die Streifen zeigen die Verteilung der Tropfen, nicht die Wirkung eines Mittels.
Ein feineres Spritzbild ist kein Selbstzweck. Vier Folgen, die sich physikalisch begründen lassen, jeweils mit dem Stand der Daten.
Bei gleichem Volumen bedeckt ein feineres Tropfenspektrum mehr Blattfläche. Was auf dem Blatt liegt, kann aufgenommen werden, was abperlt oder zwischen die Reihen fällt, nicht.
Auf dem wasserempfindlichen Papier sichtbar
Ultrafeine Bläschen lagern sich an wasserabweisenden Oberflächen an und senken die Benetzungsenergie. Bei Gräsern und Kreuzblütlern entscheidet das, ob der Tropfen haftet oder abläuft.
Im Labor belegt, Freilandstudien laufen
Das gemessene Zetapotenzial von −28 mV hält gleich geladene Tröpfchen auseinander. Sie laufen weniger zusammen und behalten ihre Größenverteilung bei. Eine anerkannte Abdriftminderung nach JKI ist damit ausdrücklich nicht verbunden, siehe den Hinweis weiter unten.
Kolloidchemisch plausibel, Agrarstudien laufen
Die Bläschen entstehen erst beim Austritt. Mikroorganismen passieren im Tank kein Gerät, und am Zielort wirkt die gleichnamige Ladung der Abscheidung an Bodenteilchen entgegen.
Plausibel, Feldbelege stehen aus
Wir sagen Ihnen keine höhere Wirksamkeit zugelassener Pflanzenschutzmittel und keine reduzierte Aufwandmenge zu. Diese Aussage setzt wiederholte Feldversuche voraus. Solange die nicht vorliegen, zeigen wir den physikalischen Weg dorthin und die Beobachtungen aus Betrieben, als das, was sie sind.
Halten Sie sich an die zugelassene Aufwandmenge und an die Mittelkennzeichnung.
Bei Blattdüngern und Pflanzenstärkungsmitteln, etwa Gesteinsmehl oder EFM, berichten Anwender von einer verstärkten Wirkung. Das sind Rückmeldungen aus der Praxis, keine Versuchsergebnisse.
Beobachtungen aus Betrieben
Drei Vorgänge im Düsenkopf, alle auf den letzten Zentimetern vor der Pflanze. Wer es genauer wissen will, findet darunter die Messwerte und die Einordnung der Datenlage.
01
Das Wasser wird in der Kammer in Rotation gebracht. Dabei entstehen feinste Mikro- und Nanowirbel, bevor es den Auslass erreicht.
02
Am Umkehrpunkt der Düse fällt der Druck örtlich ab. Die Kammer zieht Umgebungsluft in den Wasserstrom, nach dem Venturi-Prinzip.
03
Die Scherkräfte im Kanal zerteilen die Luft in Bläschen unter einem Mikrometer. Sie treffen frisch und in voller Zahl auf das Blatt.
Gemessen an der austretenden Flüssigkeit mit Nanopartikel-Tracking-Analyse. Ein Zetapotenzial jenseits von 20 bis 30 Millivolt gilt in der Kolloidchemie als elektrostatisch stabil, die Bläschen stoßen sich also gegenseitig ab statt zusammenzulaufen.
Nanopartikel-Tracking-Analyse zweier Muster vom 18.05. und 01.06.2026: 12,2 und 12,1 Mio. Bläschen je Milliliter. Je nach Wasserqualität liegt das gemessene Zetapotenzial zwischen −25 und −30 mV, harte Wässer mit viel Calcium und Magnesium verschieben den Wert Richtung null. Die Angaben beziehen sich auf die geprüften Muster und sind keine zugesicherte Eigenschaft.
Anlagen, die Bläschen im Tank erzeugen, gibt es seit Jahren. Der Unterschied liegt im Ort der Entstehung, und der hat für die Praxis vier Folgen.
Die Düse erzeugt die Bläschen beim normalen Ausbringen. Am Ablauf auf dem Hof ändert sich nichts.
Zwischen Entstehung und Blatt liegen Sekunden. Alterung und Zusammenlaufen im Tank entfallen.
Formulierungshilfsstoffe, pH-Puffer und biologische Präparate treffen auf keinen vorgeschalteten Generator.
Die Lufteinscherung wirkt physikalisch, nicht chemisch. Sie ist mit gängigen Spritzmitteln kombinierbar.
Für Pflanzenschutz, Pflanzenstärkung und Blattdüngung im Pflanzenbau und in der Flächenpflege. Beide Größen passen auf die üblichen Düsenkörper.
Wir unterscheiden zwischen gemessenen Werten, Laborbefunden und Mechanismen, die physikalisch plausibel sind, für den Ackerbau aber noch nicht in veröffentlichten Feldstudien geprüft wurden.
| Mechanismus | Was dahintersteht | Stand der Daten |
|---|---|---|
| Bessere Benetzung der Blattfläche | Bläschen sammeln sich an der Grenzfläche zu wasserabweisenden Oberflächen und senken die Benetzungsenergie. | Labor belegt, Freiland läuft |
| Stabilere Tröpfchen im Flug | Gleich geladene Tröpfchen laufen weniger zusammen und halten ihre Größenverteilung besser. | kolloidchemisch plausibel |
| Feinere Verteilung von EC- und SC-Mitteln | Die Scherkräfte in der Kammer zerteilen die Wirkstoffphase, ähnlich einem Hochdruckhomogenisator. | Analogie, Agrarstudien fehlen |
| Schutz biologischer Präparate | Mikroorganismen passieren keinen Generator im Tank, am Boden wirkt die gleichnamige Ladung abstoßend. | plausibel, Feldbelege offen |
| Sauerstoffeintrag bei Bewässerung | Die stark vergrößerte Grenzfläche erhöht den Übergang von Sauerstoff ins Wasser. | in Hydroponik gut belegt |
Fünf Düsen, montiert auf einer Seite eines Spritzgeräts mit 36 Metern Arbeitsbreite. Bei einer Überfahrt in Linsen fiel dem Betriebsleiter auf, dass sich der Bestand auf dieser Seite anders entwickelte. In den Multispektralaufnahmen der Drohne und später auch in der Ertragskarte des Mähdreschers zeichneten sich die betroffenen Überfahrten ab.
Das ist eine Beobachtung aus dem Betrieb, kein randomisierter Exaktversuch. Die Flächen wurden nicht wiederholt angelegt, und Standortunterschiede lassen sich nicht ausschließen. Wir stellen die Bilder bereit, weil sie den Anlass für unsere laufenden Versuche geben.
Die CERES Düsen haben keine anerkannte Abdriftminderungsklasse nach JKI. Sie dürfen dort nicht eingesetzt werden, wo das Pflanzenschutzrecht oder die Mittelkennzeichnung eine abdriftmindernde Technik mit JKI-Zulassung vorschreibt, insbesondere bei den Auflagen NW605 bis NW609, bei NT-Auflagen sowie in Gewässer- und Naturschutzbereichen. Für diese Anwendungen sind ausschließlich verzeichnisgeprüfte Düsen mit entsprechender Minderungsklasse zulässig.
Wir schauen uns Ihre Spritztechnik, Ihre Wasserqualität und Ihre Kulturen an und sagen Ihnen, welche Düsengröße passt und wo die Technik an ihre Grenzen kommt.
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Aquadea GmbH
Hirschbergstraße 14
85254 Sulzemoos
Vertreten durch den Geschäftsführer Werner Habermeier
Registergericht: Amtsgericht München, HRB 187945
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach § 27a UStG: DE274152353
Telefon: +49 8135 99 474 55
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Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: Werner Habermeier, Anschrift wie oben.
aquadea-natur ist eine Marke der Aquadea GmbH und keine eigenständige Gesellschaft.
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Aquadea GmbH, Hirschbergstraße 14, 85254 Sulzemoos, Telefon +49 8135 99 474 55, info@aquadea-natur.de, vertreten durch Werner Habermeier.
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Die Angaben auf dieser Seite sind Produktinformation und keine Zusicherung von Eigenschaften. Messwerte beziehen sich auf die geprüften Muster und können je nach Wasserqualität, Druck und Betriebsbedingungen abweichen.
Die beschriebenen Düsen haben keine anerkannte Abdriftminderungsklasse nach JKI. Wo das Pflanzenschutzrecht oder die Mittelkennzeichnung eine abdriftmindernde Technik mit Zulassung vorschreibt, dürfen sie nicht eingesetzt werden. Für die Einhaltung der Zulassungs- und Anwendungsbestimmungen sowie der Aufwandmengen ist der Anwender verantwortlich.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Beobachtungen aus landwirtschaftlichen Betrieben, die wir zeigen, sind Einzelfälle und keine Versuchsergebnisse. Sie wurden nicht unter wiederholten, randomisierten Bedingungen erhoben und lassen sich nicht verallgemeinern.
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Aufnahmen und Grafiken: Aquadea GmbH, soweit nicht anders angegeben. Drohnenaufnahme im Abschnitt „Aus der Praxis“: ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Slowakei, mit freundlicher Genehmigung.